Special von A.Schlicht, M.Wagner (mail) | 18. Juni 2003
Vor kurzem erschien auf dem Gameboy Advance dieses Spiel als Zusatz des Spiels ‚A Link to the Past’. Nun feiert das Spiel sein Debüt auf dem GameCube. Das besondere dabei ist aber, dass es nur mit dem GBA spielbar sein wird. Damit will Nintendo ihre Vorstellung der ‚Connectivity’ zwischen dem GBA und dem GCN. Das Spiel wird nur mit einem GBA spielbar sein, hier nimmt der GBA eine große Bedeutung ein und dient nicht wie bisher als Zusatzfeature. Es wird nur ein GBA und ein Linkkabel benötigt, ein extra Modul für den GBA nicht. Sämtliche Daten werden vom GCN auf den GBA transferiert. Zelda: Four Swords ist aber kein keines Solospiel. Wie schon auf dem GBA können auch mit der GCN Version 4 Spieler sich durch die Dungeons kämpfen. Dafür müssen dann 4 GBA’s an den GCN angeschlossen werden, da normale Controller nicht verwendet werden können.
Welchen Vorteil hat der GBA gegenüber einem normalen Controller, obwohl er weniger Button’s zur Verfügung hat? Ganz klar der Bildschirm, dieser wird auch besonders gelöst. So spielt man in allen Außenwelten auf dem TV-Bildschirm. Betritt man allerdings Häuser oder Höhlen wechselt das Geschehen auf den Bildschirm des GBA’s. So können unter anderem Spieler Nachrichten erhalten, die andere nicht erhalten. Wie in der GBA Version liegt ein großes Augenmerk auf Kooperation untereinander. So lassen sich Blöcke nur mit einer bestimmten Anzahl von Spieler verschieben oder ein Mitspieler muss über einen Abgrund geworfen werden, um ein Schalter zu aktivieren. Am Ende gibt es allerdings nur einen Sieger, den wahren Link. Der Sieger ist am Ende der, der im gesamten Spiel am meisten Rubine gesammelt hat.
Gegenüber der GBA Version wurde der GCN Titel ein wenig „aufgebohrt“. So gibt einige nette Licht und Schatteneffekte zu bewundern. Auch die Anzahl der Gegner und Rubine auf dem Bildschirm wurde deutlich erhöht. Dennoch handelt es sich um ein klassisches 2D Spiel.
Andreas Eindruck:
Nintendo beschreitet merkwürdige Wege. Das Spiel macht ohne jeden Zweifel eine Menge Spaß und es kommt eine Menge Retro Feeling auf. Besonders das Spielen eines Zelda Titels mit mehreren Personen macht den besonderen Reiz des Spieles aus. Nur das Spiel gibt es als Solches schon für den GBA und wesentliche Unterschiede zwischen den Versionen bestehen auch nicht. Wozu also ein neues Spiel? Zudem wie viele Leute haben wirklich 3 Freunde die alle ein GBA haben? Es gibt sicherlich ein Paar, aber Massentauglich wird das Spiel nicht (auch wenn es noch so viel Spaß macht).
Michaels Eindruck:
Mit „The Legend of Zelda – Four Swords“ entwickelt Nintendo einen eher ungewöhnlichen und bedingt massentauglichen GameCube Titel. Auch wenn die Umsetzung der GBA Episode mit einem hohen Multiplayer fun-factor und innovativem „Link“ Feature aufwarten kann, wird die Retro Grafik wohl nicht jeden Spieler überzeugen können.
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Von A.Schlicht, M.Wagner
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