Special von A.Schlicht, M.Wagner (mail) | 17. Juni 2003
Auch in 2. Teil ist Olimar ist wieder mit von der Partie, hat aber gewaltig Probleme am Hals: seine Firma hat 10.000 Pokos Schulden. Also macht er sich mit seinem Assistenten Loojie wieder zum Pikmin-Planeten auf, um dort auf Schatzsuche zu gehen. Neben den drei altbekannten Pikminarten (Rot (Feuerresistent), Blau (Wasserdicht) und Gelb (Federleicht und Bombenträger)) sind 2 neue Arten hinzugekommen: Lilane (schwer und Dornen auf dem Kopf) und Weiße Pikmins (kleiner und für Höhlen geeignet). Neben den altbekannten Oberirdschen Leveln wird es im 2. Teil auch unterirdische Höhlen geben, die zufällig erstellt werden. Diese höhlen überspannen den gesamten Planeten, so dass man durch diese Höhlen von einem Level in den nächsten gelangen kann.
In Pikmin 2 gibt es insgesamt 60 Arten von Gegnern, die die Pikmin’s „zum fressen gern haben“ (im ersten Teil waren es noch knapp 25 – 30). Eine besondere Funktion kommt Olimars Assistenten Loojie zu. Dieser ist immer mit dabei und unterscheidet sich von Olimar durch sein Aussehen und durch das blaue Licht an seiner Antenne. Loojie wird Olimar in seiner Assistentenfunktion vor allem beim Lösen von Rätseln helfen. Zudem wird es Rätsel geben, wo beide zusammenarbeiten müssen, um weiterzukommen.
Im Gegensatz zum ersten Teil wurde die 30-Tage-Frist aufgehoben, so dass man jetzt endlich nach Herzenslust die Gegend erkunden kann, wobei man immer noch vor der Dunkelheit zurück bei den Zwiebeln sein muss, denn die Pikmins können in der Dunkelheit gefressen werden. Pikmin 2 wird ebenfalls ein Mehrspielermodus beinhalten. In diesem Cooperative-Modus muss man dann im horizontal geteilten Bildschirm bestimmte Aufgaben lösen muss. Das eigentliche Spiel ist nicht in diesem Modus spielbar.
Andreas Eindruck:
Schon vom ersten Teil war ich schwer los zubekommen und das sollte sich nicht änderen. Was mir aber fehlen wird, ist der Druck bestimmte Aufgaben in einer gewissen Zeit zu erledigen, damit geht der eigentliche Reiz verloren. Dennoch macht es Spaß die kleinen Pikmin’s durch die Welten zu scheuchen und werfen. Leider wurde aber kaum etwas an der Grafik geändert, so dass man denkt man würde die im ersten Teil nicht fertig gestellten Level spielen.
Michaels Eindruck:
Die frühe Demoversion von Pikmin 2 hinterließ insgesamt einen sehr guten Eindruck. Gewohnt knallbunte Grafik, abgedrehter Sound und forderndes Knobel Gameplay lassen auf eine sanft überarbeitete Neuauflage eines noch unverbrauchten Spielprinzips schließen. Mit größerem Spielumfang samt Multiplayer co-op Modus wird das einzige Manko des ersten Teiles ausgemerzt. Wir freuen uns auf Pikmin 2.
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Von A.Schlicht, M.Wagner
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